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Die Freiheit der Advokatur in Deutschland

Prof. Hinrich Rüping veranschaulicht den Anwesenden ein archivarisches Fundstück

Über einen ganz besonderen Gast konnten wir uns am Abend des 21. November 2011 erfreuen, an dem der Vorsitzende Heinz Lanfermann MdB die Mitglieder und alle Interessierten zu einer Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr. Hinrich Rüpingin den Deutschen Bundestag eingeladen hat. Der Hannoveraner Rechtsanwalt  gab den Anwesenden unter dem Titel "Die Freiheit eines freien Berufs am Beispiel der Freien Advokatur in Deutschland" einen knapp zweistündigen Einblick  in die Entwicklung des Anwaltstandes von der Frühaufklärung bis in die Neuzeit.

Schwerpunkt und zugleich Höhepunkbei seines fesselnden Vortrages waren die Ausführungen zu seinem zeitgeschichtlichen Forschungsprojekt, das sich inhaltlich mit der Stellung und Entwicklung der Anwaltschaft in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzte. Grundlage seiner Forschungsarbeit war die akribische Auswertung von archivierten Personalakten aus dem Raum Niedersachsen.

Prof. Rüping schilderte uns anhand historischer Dokumente eindrucksvoll, dass in dieser dunklen Epoche deutscher Geschichte auch Juristen einen äußerst schweren Stand hatten und der Staat willkürlich Einfluss auf die freie Berufsausübung genommen hat. Dies mündete darin, dass bei der Beurteilung eines Anwalts weder Intellekt noch Können eine Rolle spielten, sondern vielmehr der Charakter und die nationale Gesinnung als Maßstab herangezogen wurden. Prof. Rüping beschreibt den Zustand der deutschen Anwaltschaft zu Beginn der dreißiger Jahre demzufolge auch dahingehend, als dass es schlichtweg keinen Standesethos mehr gab.

Die im Anschluss vorgetragenen Fragestellungen aus dem Plenum zeigten deutlich, dass auch dieser rechtsgeschichtliche Exkurs fernab des tagespolitischen Programms auf großes Interesse bei den Zuhörern gestoßen ist

 


Das neue Wahlrecht - Stammtisch mit Dr. Stefan Ruppert MdB

Dr. Stefan Ruppert MdB bei seinen Ausführungen zum neuen Wahlrecht

Berlin, 17. Oktober 2011. Der erste Stammtisch nach der politischen Sommerpause fand aus praktischen Erwägung an altbekanntem Orte, im Hopfingerbräus im Palais nahe dem Reichstag, statt.

Zunächst legte der stellvertretende Vorsitzende Frederick Richter einen kurzen Rechenschaftsbericht  ab, um den gut 20 anwesenden Mitgliedern einen ersten Eindruck über die bisherige Arbeit des neu gewählten Vorstands zu vermitteln.

Gegen 20 Uhr wurde das angekündigteThema des Abends „Das neue Wahlrecht – Eine verfassungskonforme Lösung!?“  aufgegriffen. Als  Experte zum Thema führte Herr  Dr. Stefan Ruppert MdB, Mitglied der FDP-Fraktion im Innen- sowie im Wahlprüfungsausschuss des Deutschen Bundestags, mit einem Impulsvortrag in die hochkomplexe Thematik. Dabei ging Herr Ruppert vor allem auf die Vorgaben aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 2008 und die verschiedenen Lösungsmodelle der Fraktionen ein. Er erläuerte uns die Schwierigkeiten bei der Beseitigung des negativen Stimmgewichts und schilderte etwaige Probleme beim Ausgleich von Überhangmandaten, der zu einer Vergößerung des Parlaments auf bis zu 1300 Mandaten führen könnte. Abschließend berichtete Dr. Ruppert von den Verhandlungen und Erwägungen in der Koalition, die in den kürzlich im Deutschen Bundestag verabschiedeten neuen Modalitäten des Wahlrechts mündeten.

Der Vortrag endete mit einer Reihe interessanter Fragen der anwesenden Gäste, bevor der Abend wie üblich in lockerer gemütlicher Runde ausklang.

 


Sommerstammtisch am Wannsee

Berlin, 27. Juli 2011. Trotz Urlaubsphase und der Tatsache, dass wir es erstmals etwas außerhalb der Stadtmitte mit einer Veranstaltung versucht haben, konnten Frederick Richter und Roland Kühne als Vertreter des geschäftsführenden Vorstands bei dem bereits zur Mitgliederversammlung angekündigten Sommerstammtisch zur Überbrückung der Sommerpause immerhin zwölf Mitglieder und Interessierte  begrüßen.  

Die "Loretta" am Wannsee, ein Biergarten im Grünen mit nettem Seeblick, bot uns bei bestem Sommerwetter ein herrliches Ambiente für einen zwanglosen Gedankenaustausch in lockerer Runde. Und wenn man zurück auf die Themen des Abends blickt, kann man wahrlich nicht von einem Sommerloch sprechen. So wurde intensiv über Paul Kirchhofs Steuerreformpläne, die Energiewende der Bundesregierung, brandenburgische Landespolitik und die Geschehnisse von Oslo diskutiert. 

 


Liberale Juristen haben neuen Vorstand gewählt

Heinz Lanfermann gibt den Anwesenden einen Rechenschaftsbericht von der bisherigen Vorstandsarbeit.

Berlin, 6. Juni 2011.Mit einer ordentlichen Mitgliederversammlung hat sich die Vereinigung Liberaler Juristen in Berlin und Brandenburg in dieser Woche personell neu aufgestellt. Heinz Lanfermann MdB, der bereits seit 2007 Vorsitzender der Liberalen Juristen in Berlin und Brandenburg ist, wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig als Vorsitzender in seiner Funktion bestätigt. Zukünftig führen Janina Hatt und Frederick Richter als stellvertretende Vorsitzende sowie Roland Kühne als Schatzmeister neben Heinz Lanfermann die Geschicke der VLJ. Als Beisitzer im Vorstand wurden Lujo Fadé, Hans-Peter Goetz MdL, Georg Grünhoff, Stephan Hoff und Stephan Kraiß gewählt. 

Besonders erfreut zeigte sich der Landesvorsitzende Heinz Lanfermann darüber, dass durch seine Wiederwahl und die Wahl des Teltower Landtagsabgeordneten Hans-Peter Goetz sowie des Frankfurter Rechtsanwalts Stephan Hoff nunmehr drei Mitglieder aus Brandenburg in der Vorstandsarbeit mitwirken und somit die Ausrichtung der VLJ mitgestalten können.

Der neugewählte stellvertretende Landesvorsitzende Frederick Richter betonte nach seiner Wahl, dass der Verein mit dem neuen Personaltableau insbesondere die eigenen Aktivitäten verstärken und sich in der Außendarstellung organisatorisch moderner präsentieren möchte, um für Interessenten und Mitglieder noch attraktiver zu werden.

Nach der offiziellen Tagesordnung mündete die Veranstaltung in einem Stammtisch, der inhaltlich durch den Bundestagsabgeordneten Stephan Thomae mit einem Impulsvortrag zum Thema "Neue Formen der Bürgerbeteiligung" eingeführt wurde und in einer regen Diskussion mündete.

 
Vereinigung Liberaler Juristen in Berlin und Brandenburg e.V. | info@vlj-bb.de